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“Die Raketentruppen der NVA” Autorenexemplar für 7 EUR
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Stand: 02.03.2016

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Kurt Schmidt 2013 - 2016

Raketentechnische Basis 2

sie trug den Ehrennamen ROBERT NEDDERMEYER

Die 1962/63 aufgestellte Parkbatterie 2 (umbenannt in Selbständige Transportbatterie 2)  und das Munitionslager 2 waren die Vorläufer der 1969 aufgestellten Raketentransportabteilung 2. Diese entwickelten sich durch Umstrukturierung im Jahr 1976 weiter zur Raketentechnischen Basis 2. Sie waren Sicherstellungseinheit des Chefs  Artillerie im Ministerium für Nationale Verteidigung (CArtl MfNV). Seit 1972 unterstand sie direkt dem Chef des Raketen- und Waffentechnischen Dienst im Ministerium für Nationale Verteidigung (CRWD MfNV) der DDR.

NeddermeyerR-.Web

Robert Neddermeyer wurde am 3. April 1887 in Altona (Elbe), als Sohn eines Hafenarbeiters, geboren.
Er war Schiffsjunge zur See, später Fischer, Matrose und Eisenbahner.
1907 Mitglied der SPD.
1909 bis 1912 Militärdienst bei der Matrosen-Artillerie-Abteilung in Hamburg. Während des Krieges kam er zur Marine, aktiver Teilnehmer des Matrosenaufstandes 1918 in Kiel, dann wieder Schiffer bzw. 1919/20 Hofverwalter auf einem Gut.
1919 Mitglied der KPD, 1922/23 Unterbezirks-Sekretär in Bielefeld, 1923/24 Bezirks-Militärleiter in Hannover. 1924 Politleiter in Niedersachsen.
Im Mai 1924 wurde Robert Neddermeyer im Wahlkreis 17 Westfalen-Nord für die KPD in den Reichstag gewählt, dem er bis 1928 angehörte.
Nach Berlin geholt und Mitglied der Landabteilung des ZK, unterhielt er seit 1930 auch eine eigene Geflügelzucht in Liebenwalde.
Im Mai 1928 in den Preußischen Landtag gewählt, dessen Abgeordneter er bis 1933 blieb.
Von 1928 bis 1932 leitete er die Landabteilung in der BL Ostpreußen, dann 1931 Vorsitzender des Einheitsverbandes der Land- und Forstarbeiter, einer Gliederung der Reichsgewerkschaftsorganisation (RGO).
1932/33 Mitglied des Reichskomitees der RGO und Redakteur der "Landarbeiter-Zeitung". Von Ende 1932 bis zu seiner Verhaftung am 10. Oktober 1933 illegaler Instrukteur in Mecklenburg, Schlesien und dem Rheinland. Am 6. Oktober 1934 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach der Freilassung wieder Geflügelzüchter in Liebenwalde, aber am 18. Juli 1944 erneut verhaftet und im Oktober 1944 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Befreiung am 27. April 1945 erlebte er im Zuchthaus Brandenburg-Görden.
Aus dem Zuchthaus Brandenburg befreit, schloss sich Robert Neddermeyer wieder der KPD an, wurde zunächst 2. Bürgermeister in Liebenwalde, dann stellvertretender Landrat in Niederbarnim bzw. Oberlandrat in Bernau-Liebenwalde, damit wurde er de facto Vorsitzender der Brandenburgischen Landesbodenkommission und Landessekretär der Vereinigung der gegenseitigen Bauerhilfe (VdgB) und ab 1949 der Vorsitzende der VdgB des Landesverbandes Brandenburg.
Seit Herbst 1946 für die VdgB Landtagsabgeordneter in Brandenburg und ab 1952 Abgeordneter des Bezirkstages Potsdam und Vorsitzender des VdgB des Bezirkes Potsdam.
1957  erhielt er den Karl-Marx-Orden.
Ab 1964 Parteiveteran.
Robert Neddermeyer starb am 18. Oktober 1965 in Potsdam.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Neddermeyer und andere

Ich danke Jörg Hertwig, Hans-Jörg Kaiser, Roland Seifert, Th. Sporleder und Peter Hall  für die
sachdienlichen Informationen und der zur Verfügung gestellten Bildmaterialien.

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